Pfadfinderbund Weltenbummler Stamm Dompfaff Pfeffenhausen AbG Seewolf Mainburg
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Sommerlager 2016 in Hirschaid

Pfeffenhausen. Das Sommerlager der niederbayrischen Pfadfinder des Pfadfinderbundes Weltenbummler wurde in Franken – genauer gesagt in Hirschaid aufgeschlagen. Dort wartete auf die Teilnehmer mitten im Wald ein idyllischer Platz mit Haus, Zeltplatz und Feuerstelle. Geplant und organisiert wurde das Sommerlager vom Stamm Dompfaff aus Pfeffenhausen. Unterstützt wurde er von den Gruppenführern des Stammes Kobolde aus Simbach bei Landau. Mitte August ging es für die niederbayerischen Pfadfinder des Pfadfinderbundes Weltenbummler ins Sommerlager nach Hirschaid/ Friesen. Gebucht wurde dazu bereits ein Jahr voraus ein Pfadfinderhaus mit Zeltplatz, idyllisch im Wald gelegen. Einige Gruppenführer hatten bereits im März die Möglichkeit, den Lagerplatz zu testen, um das Programm für das Sommerlager besser vorbereiten zu können. Das vorbereite Stadtspiel durch Hirschaid wurde gleich am Montag durchgeführt und am Ziel wartete dann der nasse Spaß in der Frankenlagune Hirschaid. Beim Minigolf konnten die Teilnehmer am Mittwoch ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen und der Spielplatz beim Minigolf wurde auf Herz und Nieren getestet Am Donnerstag ging es für die Biber und Wölflinge aufs Wasser, sie unternahmen eine Kanutour durch Bamberg. Dabei erfuhren die Paddler, dass die Regnitz vor 600 Jahren zwei Meter tief von Hand gegraben und gepflastert wurde. Ein weiteres Erlebnis war eine Schleuse, die König Ludwig I. erbauen ließ. Dass die Schleuse noch tadellos funktioniert, durften die Kanufahrer selbst erfahren und wurden in der Schleuse 3,5 Meter abgesenkt. Die Pfadfinder nutzten die Zeit, während die Biber und Wölflinge im Kanu unterwegs waren, um in Bamberg zu shoppen. Anschließend trafen sich alle im EBRA-Park (Gelände der Bundesgartenschau), um sich dort am Wasserspielplatz auszutoben. Ein weiterer großer Ausflug führte nach Gössweinstein. Dort wurde DiscGolf und Soccer-Golf gespielt. Anfangs dachte man, dass man beim Disc-Golf nie die Wurfscheibe „versenken“ würde, aber nach etwas Übung gelang das dann ganz gut. Soccer-Golf gestaltete sich dann schon etwas einfacher. Nach so viel Sport ging es in das Höhenfreibad in Gössweinstein. Hierbei handelt es sich um ein Naturbad, was man unter anderem an der Wassertemperatur spürte. Für die Pfadfinderstufe stand noch ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan, auch sie durften Kanu fahren und gleichzeitig den 18. Geburtstag von zwei Gruppenführern feiern. Ausgestattet mit Partyhütchen und Luftschlangen, hatten auch andere Kanufahrer etwas von diesem Geburtstag. Das Highlight des Sommerlagers war der Ausflug in den Playmobil-Funpark. Auch wenn man dafür früh aufstehen musste, war die Vorfreude groß. Am letzten Tag ging es für alle hoch hinaus – in den Kletterwald Veilbronn. Jeder bewies Mut und stellte sich den Herausforderungen, egal ob im Parcours mit 1,50 oder 16 Meter Höhe. Stolz waren vor allem die Teilnehmer, die aufgrund von Höhenangst anfangs gar nicht klettern wollten. Aber gemeinsam, mit der Hilfe und dem Zuspruch der anderen Teilnehmer, haben sich dann doch getraut. Damit alle den Umgang mit dem Taschenmesser richtig beherrschen, konnte der Messerführerschein abgelegt werden. Somit steht einem sicheren Schnitzen auf den nächsten Lagern nichts mehr im Wege. Die Tage, an denen man am Lagerplatz weilte, wurden mit Basteln, Geländespielen, Probenarbeit und diversen sportlichen Aktivitä- ten verbracht. Auch zwei Nachtwanderungen standen auf dem Programm. Das Wetter machte es möglich, dass bis auf einen Abend alle Tage am Lagerfeuer ausklingen konnten. Viel zu schnell verging die Zeit und es ging mit dem Zug wieder nach Hause, wo die Eltern schon auf ihre Kinder warteten. Damit auch die Eltern umfangreich informiert waren, was ihre Kinder im Sommerlager alles erlebt haben, gab es jeden Tag eine Lagerzeitung. Aber die nächsten Veranstaltungen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Vom  2. bis 7. Januar das Winterlager statt. Zwei Höhepunkte im Jahr 2017 sind die zehnte Fun-Olympiade und das zehnjährige Bestehen des Aktivspielplatzes Holzwurm. 

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© Sandra Bauer