Pfadfinderbund Weltenbummler Stamm Dompfaff Pfeffenhausen AbG Seewolf Mainburg
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„Elefantenkegeln“ und „Bierkisten stapeln“
Teilnehmer der Fun-Olympiade der Pfadfinder traten in außergewöhnlichen Disziplinen an

Rottenburg. Statt Eishockey, Biathlon oder Rodeln, wie zurzeit bei den Olympischen Winterspielen, waren auf dem Wettkampfprogramm der Fun-Olympiade der Pfadfinder Disziplinen wie Elefantenkegeln“, „Tisch decken“ und „Bierkisten stapeln“. Anders als in Pjöngjang stand in der Mehrzweckhalle nicht der sportliche Erfolg an erster Stelle, sondern der Spaß. Gewinnen wollten die Teilnehmer aber natürlich trotzdem.

 

Heuer zum elften Mal trafen sich Pfadfindergruppen aus Pfeffenhausen, Rottenburg, Mainburg, Weitramsdorf, Straubing, Simbach, Marklkofen und Coburg, um sich in ausgefallenen Konzentrations- und Geschicklichkeitsspielen zu messen. Organisiert und ins Leben gerufen wurde die Fun-Olympiade von den Pfeffenhausener Pfadfindern um Sandra Bauer.

„Angefangen haben wir mit gerade einmal 35 Leuten, mittlerweile kommen doppelt so viele“, freut sie sich. Die Olympiade komme gut an, erzählt sie. Teams aus ganz Bayern nehmen an den Wettbewerben in der Mehrzweckhalle teil.

Eines der beliebtesten Spiele ist jedes Mal das „Bierkisten stapeln“. Dabei muss man Bierkisten aufeinander setzen und mit jeder neuen Kiste weiter hochklettern. Ziel ist es, so hoch wie möglich zu kommen. Das ist allerdings eine Frage von Konzentration und Gleichgewicht, denn kommt der Bierkistenturm ins Wackeln, stürzt er schnell ein unddas Spiel ist vorbei. Gesichert werden

die Teilnehmer mit einem Klettergurt.

Die Ausrüstung dafür haben die Pfadfinder aus Veitsbronn zur Verfügung gestellt. Hochkonzentriert visiert ein Mädchen den Tisch vor sich an. In der rechten Hand hält es einen Pappteller. Mit einer Drehbewegung aus dem Handgelenk heraus wirft es den Teller – und trifft. Der Teller segelt auf den Tisch zu und bleibt darauf liegen. Möglichst viele Pappteller auf diese Weise zu platzieren, ist das Ziel des Spiels „Tisch decken“.

Mit einer Strumpfhose – in der ein Tennisball steckt – auf dem Kopf tritt ein Pfadfinder beim „Elefantenkegeln“ an. Dieser „Strumpfhosen-Rüssel“ muss nun so geschwungen werden, dass er die in einer Reihe aufgestellten Plastikkegel umwirft – und das möglichst schnell.

In diesen und in vielen weiteren Olympischen Spaß-Disziplinen traten die Teilnehmer in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen gegeneinander an.

Vier bis 15 Jahre alt sind die Pfadfinder, die bei den Wettbewerben mitmachen dürfen. Die älteren sind als Helfer beim Zeitmessen, Aufbauen und Kochen eingeteilt.

Von Dienstagabend bis Samstagvormittag gehörte die Mehrzweckhalle den Pfadfindern. Neben den Wettkämpfen standen auch andere Spiele auf dem Programm, sowie ein Film- und ein Quizabend.

Zum ersten Mal durften sich die Kinder abends außerdem beim Schwarzlichtsport austoben. In der völlig dunklen Turnhalle leuchteten dabei im Schwarzlicht nur die Trikots der Spieler, die Spielfeldränder und der Ball. Am Freitag waren die Eltern der Kinder eingeladen, um sich die Aufführungen, die die Mädchen und Buben zwischen den Wettkämpfen einstudiert haben, anzusehen.

Die Gruppen präsentierten etwa Sketche, Tänze und eine Quizshow.

Anschließend wurden die Fun-Olympia-Sieger der einzelnen Altersstufen und Disziplinen in der Einzel- und Mannschaftswertung geehrt.

Insgesamt erzielte der Stamm Dompfaff aus Pfeffenhausen die besten Ergebnisse, gefolgt vom Stamm Greif aus Weitramsdorf (beide Pfadfinderbund Weltenbummler) und dem Stamm Albert Schweitzer aus Rottenburg (Baptistische Pfadfindergemeinschaft).

 

Von Anna Kolbinger- Landshuter Zeitung

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© Sandra Bauer